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female founders dinner

ANZEIGE // Vergangene Woche Montag luden Jake*s Collection und EDITION F zum „Female Founders Dinner“ ein. 30 Gründerinnen saßen gemeinsam an einer langen Tafel und tauschten sich über den Job, Motivation, Wünsche und Ziele aus. Es war für mich, das Mädchen von nebenan, eine große Ehre, Teil dieser besonderen Runde sein zu dürfen. Und weil der Abend so wundervoll und inspirierend war, möchte ich heute ein paar Eindrücke von Abend, sowie Worte zu meinem Werdegang mit euch teilen…

Als ich mit 18 Jahren nach Berlin zog, hatte ich keine Ahnung was ich beruflich gerne machen würde. „Irgendwas mit Mode“, soviel stand zumindest schon immer fest. Dass ich für Modedesign zu ungeduldig bin, und zwei Linke Hände habe, auch. Nach dem Abitur jobbte ich ein Jahr lang, bis ich 2009 an einer privaten Schule landete, wo ich mich für Modejournalismus entschied. Neben zwei Jobs und der Ausbildung gründete ich damals meinen ersten Blog, den ich fast täglich mit neuen Bildern und Updates befüllte. Es gab tatsächlich Menschen die sich für meine Outfits und mein Leben interessierten und es wurden immer mehr. Damals verdiente ich übrigens keinen Cent damit, daher war meine Motivation nie der finanzielle Aspekt! Ich wurde für mein Hobby oft belächelt, blieb jedoch am Ball und bloggte vor mich hin, weil es mir große Freude bereitete. 2011 ging es auf eigene Faust nach Paris wo ich meine erste Fashion Week besuchte, ein halbes Jahr später saß ich in den Shows von Isabel Marant, Louis Vuitton und Saint Laurent. Für mich ein wahr gewordener Traum!

Nach der Ausbildung jobbte ich weiterhin beim Schweden mit dem roten Logo, bis irgendwann die ersten bezahlten Kooperationen eintrudelten, der Blog immer mehr Arbeit machte und schließlich zum Vollzeitjob mutierte. Seit 2014 arbeite ich nun als Bloggerin und bin seit fast zwei Jahren selbstständig. Während ich diese Zeilen schreibe und alles Revue passieren lasse, bekomme ich Gänsehaut. Ich hätte mir niemals erträumen lassen, dass sich aus meinem Hobby ein Beruf entwickeln und ich mein eigener Chef sein würde. Meine Dozenten und viele andere glaubten übrigens genauso wenig daran. Wichtig ist jedoch nie den Glauben an sich und den Mut zu verlieren, egal wieviele Steine einem in den Weg gelegt werden. Und glaubt mir, wenn ich sage, dass mein Weg holprig war und dass ich bei Null angefangen habe. In wenigen Tagen werde ich 30 Jahren alt und ich blicke voller Stolz auf das zurück was ich mir in den vergangen Jahren erarbeitet und aufgebaut habe. Das Mädchen von nebenan ist erwachsen geworden und lebt ihren Traum.

Beim Female Founders Dinner von Jake*s Collection und EDITION F lernte ich viele neue Gesichter und ihre ganz persönlichen, inspirierenden Geschichten kennen. Viele der Gründerinnen erzählten nicht nur von ihrem Werdegang, sondern redeten auch ganz offen und ehrlich über Höhen und Tiefen im Beruf, über ihre Ängste, Wünsche und Ziele. Es war super spannenden und motivierend zugleich. Wie bekommt man Job und Familie unter einen Hut? Wie geht man mit der großen Verantwortung und dem Druck um? Wie schafft man es sich eine Auszeit zu gönnen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben?

Zum Thema Auszeit hatte die liebe Nora-Vanessa Wohlert, Gründerin von EDITON F, ein tolles Zitat von dm-Gründer Götz Werner parat: „Wir sollten unser Leben nicht in Arbeitszeit und Freizeit einteilen, sondern verstehen, dass alles, was wir machen, immer Lebenszeit ist.“ Wahre und weise Worte, die wir uns alle zu Herzen nehmen sollten! Es ist wichtig sich im hektischen Alltag auch mal Auszeiten zu gönnen, dafür muss man jedoch nicht zwingend auf die Malediven fliegen. Oft reichen schon kleine Dinge wie Sport, Yoga, ein Buch lesen oder ein heißes Bad. Me-Time und Quality-Time mit Familie und Freunden waren für mich schon immer und sind noch immer enorm wichtig, weil ich daraus am besten neue Kraft und Energie schöpfe. Außerdem ist es wichtig zu lernen auch mal Nein zu sagen. Gerade in der Selbstständigkeit neigen viele dazu von Morgens bis Abends zu arbeiten, ständig erreichbar zu sein und ihr Privatleben hintenanzustellen. Das ist aber auf Dauer nicht gesund.

Meine Eindrücke vom Abend habe ich letzte Woche schon ausführlich über die Instastory mit euch geteilt. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön für das tolle, durchweg positive Feedback! Im heutigen Post liegt der Fokus auf meinem Outfit, ein schicker Business Look, den ich an diesem besonderen Abend ausgeführt habe. Zum zweireihigen Blazer habe ich eine Marlenehose mit Zierknopfleiste und ein rot gesteiftes Shirt mit „Cherie“ Schriftzug getragen. Wie euch bestimmt schon aufgefallen ist, liebe ich Anzüge und trage sie in allen Farben und Formen. Für das Female Founders Dinner durfte ein starker Look wie dieser nicht fehlen. Ich hoffe euch gefällt mein Business Look. Würdet ihr die Kombi im Office oder zum Dinner auch so tragen?



*Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Jake*s Collection entstanden.

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9 comments

  1. You look astonishing in this masculine and empowering outfit! I love your suit!

    https://lartoffashion.com

  2. Wow, der Look sieht super aus! Die Anzughose gefällt mir sehr gut 🙂

    Liebe Grüße, Esra
    https://lovelylines.de/

  3. Ein sehr schönes Outfit und ja, ich würde es auch tragen. 🙂
    (Aber wahrscheinlich würde ich eine kürzere Hose wählen)

  4. Amazing look, love the suit 🙂
    http://www.ivanasworld.com

  5. Perfekter Business Look! Die coole Mischung aus lässig und elegant 😀
    LG, Leni
    https://lenivienna.com

  6. It looks very great. I often wear a suit and like the pants you wear.

    Anyabelle’s || anyabelle.com

  7. „Wir sollten unser Leben nicht in Arbeitszeit und Freizeit einteilen, sondern verstehen, dass alles, was wir machen, immer Lebenszeit ist.“ – so ein wahres und inspirierendes Zitat! Ich finde es wirklich interessant, wie du deine leidenschaft zu deinem Beruf machen konntest! Hut ab! Dein Look ist natürlich auch mal wieder ein Träumchen<3

    Alles Liebe,
    deine Maj-Britt

    https://majstatement.com/

  8. Ein tolles Outfit, dass ich genauso im Büro tragen würde, ich mag den französischen Twist. Auch sehr passend zum Event, top.
    Berührt hat mich aber vor allem der Satz von Götz Werner, der ist sehr wahr, nur leider leben die meisten (ich eingeschlossen) nicht danach. Gibt mir jedenfalls zu denken.

    ♥♥♥
    Claudine / http://www.claudinesroom.com

  9. Ganz zauberhaftes Outfit! Würde ich so bzw. auf mich angepasst ohne Absätze 😉 auch so tragen <3 Es macht wirklich Spaß deinen Werdegang zu verfolgen und ich freue mich immer über persönliche Einblicke neben den Outfitinspirationen!
    Ganz liebe Grüße